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8 Tipps, wie Sie aus jedem Text starke Werbung machen

Texten ist ein Talent, mit dem man geboren wird. Ein weit verbreiteter Irrtum! Texten kann man lernen. Wenn man einige Grundregeln befolgt. Regeln, die es dem Leser leichter machen, die Inhalte schnell zu erfassen. Regeln, die neugierig machen und den Leser zu einer Handlung motivieren. Mit den folgenden Tipps werden Marketiers einen guten von einem schlechten Werbetext im Handumdrehen unterscheiden können. Und Ihre Texte, mit wenigen Handgriffen, noch wirkungsvoller machen, als sie schon sind. Jede Wette!

1) Warum die meisten eMailer und Werbebriefe schon in der ersten Zeile verlieren.

Wer seinen Werbebrief, eMailer oder Datenblatt mit „Wer im Wettbewerb bestehen will, muss ….“ oder „In heutigen Zeiten ändern sich die Geschäftsprozesse immer schneller!“ eröffnet, hat schon die verloren. Was? Die Aufmerksamkeit des Lesers. Warum? Weil wir offen sind für alles, was uns besser, schneller, erfolgreicher und reicher werden lässt. Was Menschen aber nicht hören wollen, ist, was sie im Zweifel schon selbst wissen. Die allermeisten Werbebriefe eröffnen aber mit allgemein bekannten Belehrungsfloskeln. Ein Beispiel: „Das ständig steigende Datenvolumen zwingt uns zu ….“ Fangen sie also niemals einen Werbetext mit allgemein Bekanntem an und koppeln Sie das nicht mit dem Imperativ (Befehlsform). Forscher haben mit Hilfe von Augenkameras herausgefunden, dass man die Reaktion des Lesers „quasi“ vom Gesicht ablesen kann. Stimmen wir den Aussagen zu, dann nicken wir mehr oder weniger sichtbar! Man nennt Aussagen, die uns zum „nicken“ bringen, Verstärker. Stimmen wir einer Aussage nicht zu, werfen wir kaum sichtbar auf oder schütteln sogar leicht den Kopf. Diese Form der Ablehnung nennen die Experten Filter. Je mehr Filter Sie in Ihre Texte einbauen, je schneller landet Ihr Werbemittel im Papierkorb. Deswegen sollten sie nicht mit „Die heutigen Verkehrsverhältnisse erfordern ein radikales Umdenken.“ anfangen sondern vielleicht “Gehen Ihnen Staus auch auf die Nerven?“. Warum? Weil Sie mit dem letzten Satz ein „Ja“ (=Verstärker) schaffen und nicht belehrend und oberlehrerhaft rüberkommen. Zeigen Sie, dass Sie das Problem des Lesers kennen oder verstanden haben und eine tolle Lösung haben.

FAZIT: Der Leser muss sich mit dem Einstieg identifizieren können und gedanklich zustimmen.

2) Warum intelligente Texte kurz sind. 

Goethe soll einem Freund geschrieben haben: „Ich schreibe Dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben.“ Kurz und knackig soll der Text sein? Was ist kurz? Experten wollen sie gefunden haben: Die perfekte Satzlänge. Sie liegt bei ca. 11 Wörtern. Die Bild Zeitung nutzt im Durchschnitt 9-10 Wörter. Für Werbetexter gilt seither die goldene Regel: Spätestens ab 15 Wörter ist der Satz beendet. Aber Achtung: Wer glaubt, kürze Sätze in der Werbung sind besonders wichtig für unterdurchschnittlich gebildet Menschen, der wird sich wundern. In einer aufsehen erregenden Studie wurden einer Gruppe von Lesern zwei Texte zum gleichen Thema gegeben. Der eine hielt sich strickt an eine maximale Satzlänge von 15 Wörtern, vermied Fremdwörter und Nebensätze. Der andere nutzte lange Schachtelsätze und viele Fremdwörter. Welcher Text wurde als der „intelligentere Aufsatz“ bewertet! Genau! Der mit den kurzen Sätzen! Wer sich also klar, einfach und deutlich ausdrücken kann, gilt als clever. Außerdem wollen Sie beim Werbetext nicht die Intelligenz des Lesers ansprechen, sondern seine ungeteilte Aufmerksamkeit haben. Und das ist die Krux, denn: Sobald der Leser kapiert hat, dass Ihr Text Werbung ist, wird seine Aufmerksamkeit auf die eines 15-jährigen sinken. Meist wird das Werbemittel dann nur noch überflogen, um attraktive Angebote herauszufiltern. Wer sich also nicht sicher ist, ob der eigene Text leicht zu lesen ist, findet auf www.leichtlesbar.ch die perfekte Hilfe. Einfach den Text reinkopieren und nach der Flash Formel für leicht lesbare Texte analysieren lassen.

FAZIT: Vermeiden Sie Sätze über 15 Wörter. Und nutzen sie wenige Fremdwörter und Nebensätze

3) Wie man den Textmarker setzt ohne Textmarker

Was tun Sie, wenn Sie eine Textstelle besonders herausheben wollen? Richtig! Sie markieren Sie mit Ihrem Textmarker. Wenn Sie das auf anderem Weg tun wollen, dann nutzen Sie Superlative. „Eine äußerst erfolgreiche Methode“. Superlative wirken wie Textmarker. Sie setzen Aufmerksamkeitspunkte. Geschickt eingesetzt, helfen Sie, wichtige Punkte zu „unterstreichen“. Leider werden sie meist viel zu oft genutzt. Ein Beispiel aus der täglichen Praxis: „… Er steht für einzigartige mediale Wirkung: starke unabhängige Marken, hohe Reichweiten und ein außergewöhnliche Fähigkeit, die umfassende Kraft und die beeindruckende Größe unsere erfolgreichen Medien zu konvergenten Lösungen zu vernetzen!“  Was ist dem Schreiber besonders wichtig zu sagen? Keine Ahnung! Es ist unter einem Berg an Superlativen verschüttet. Was passiert also wenn man Superlative zu oft einsetzt? Man wirkt unglaubwürdig, und das Herausheben eines wichtigen Punktes geht völlig unter.

FAZIT: Setzten Sie Superlative gezielt und nur da ein, wo sie einen wichtigen Punkt setzten wollen.

4) Warum Verben nicht hinten stehen sollten!

Verben sind der Schlüssel zu einem Satz. Erst wenn das Verb gelesen wurde, wird der Satz verstanden. Aber das steht im Gegensatz zur Leseenergie, die zum Satzende hin immer weiter abnimmt. Ein Problem  der deutschen Sprache! „Heute gehe ich mal etwas früher schwimmen!“ Bis zum letzten Wort haben Sie keine Ahnung, worum es geht. Je länger der Satz und je weiter das Verb hinten steht, desto langatmiger wird der Text empfunden. Ein Beispiel, wie man Sätze nur durch die Stellung des Verbs ganz einfach optimiert: Original: Dieses Buch stellt die Zusammenhänge zwischen X und Y dar. Besser: Dieses Buch stellt die Zusammenhänge dar zwischen X und Y.  Noch besserDiese Buch beschreibt die Zusammenhänge zwischen X und YApropos Verben. Am ersten Beispiel sieht man sehr gut, dass der Einsatz von Hilfsverben (können, möchten, müssen, dürfen, sollen, wollen…) den Satz verlängert und das Verb nach hinten schiebt.

FAZITVerben so weit wie möglich im Satz vorne nutzen. Vermeiden sie so gut es geht den Einsatz von Hilfsverben.

5) Warum uns zu lange Wörter zum Zittern bringen.

Das man lange Wörter nicht nutzen soll, leuchtet eigentlich jedem ein. Aber was ist der Grund? Unsere Augen funktionieren wie ein Scanner. Mit einem Unterschied: Beim Lesen ist unser Scanner maximal 3 cm lang. Bei langen Wörtern bremst das Auge und „zittert“ oder „springt“ manchmal sogar zwischen den Anfang und das Ende des Wortes. Der Effekt: Der Lesefluss wird gestört, denn das Gehirn versucht das Wort zu entschlüsseln. Also nutzen Sie unter keinen Umständen Wörter wie Teppichbodenqualität, Tapeziertischoberfläche, Eröffnungsgutschein, SommerfesteinladungAutomobilzulieferkonferenz. Wenn Sie die Worte dennoch nutzen müssen oder wollen, so trennen sie diese. Beispiel: Teppichboden-Qualität, Eröffnungs-Gutschein, Automobilzuliefer-Konferenz. Das mag grammatikalisch nicht perfekt sein, aber es hilft dem Lesefluss. Und wichtige Werbewörter wie „Gutschein“ oder „Einladung“ ersticken nicht in Wortungetümen.

FAZIT: Nutzen Sie keine langen Wörter. Wenn Sie lange Wörter nutzen müssen, dann trennen Sie diese durch Bindestrich.

6) Schreiben Sie lebendig!

Lebendig schreiben ist eigentlich ganz einfach!

Tipp 1: Nutzen sie bildhafte Worte. Statt „starker Wind“ z.B. „Sturm“, statt „großer Hund“, „Dogge“ oder statt „Haus“, Villa oder Flachdach-Bungalow. Nutzen Sie Substantive, die konkrete Bilder oder Geschehen beschreiben wie Blitz, Licht, Sonne. Oder Substantive die Gefühle beschreiben: Hass, Eifersucht, Neid.

Tipp 2: Nutzen sie bildhafte Verben. Statt „Er ging…“ besser: „Er schlenderte..“, „er taumelte…“.

Tipp 3: Nutzen sie anschauliche, sinnliche Adjektive wie „raue Oberfläche“, „beißende Kälte“, „stechender Schmerz“.

Tipp 4: Vermeiden Sie abstrakte Substantive wie Pragmatismus, Formalismus oder Parität. Übrigens enden bildleere Worte meist mit „-ung“, „-keit“, „-ismus“, „-ät“, oder „-ive“. Raus damit!

Tipp 5: Nutzen Sie Methaphern, die beim Lesen Bilder erzeugen. Beispiel: Nicht „Benutzeroberfläche“ sondern „das Cockpit für Ihren PC“. Nicht „Kaufen Sie dieses Kochbuch“ sondern „Holen Sie sich diesen Meisterkoch in Ihre Küche“.

Tipp 6: Stellen Sie Beziehungen zwischen sich und dem potentiellen Kunden her. Nicht „Wir haben ein neues Fahrrad entwickelt“, sondern „Hier sehen Sie Ihr neues Fahrrad!“

Tipp 7: Vergleichende Wortverbindungen sorgen für mehr Anschaulichkeit „Federleicht“, „Steinhart“, „Glasklar”

Tipp 8: Vermeiden Sie umständliche Formulierungen. Beispiel: Lieferung vornehmen = liefern, einen Besuch abstatten = besuchen, Stillschweigen bewahren = schweigen, etc.

Tipp 9: Beschreiben Sie das Ergebnis und nicht das Produkt. Beispiel: „Durch Fast Enabler können Transaktionen schneller abgeschlossen werden!“ ersetzen durch: “Fast Enabler schickt Sie täglich 1 Stunde früher nach Hause!“. Oder „Servervirtualisierung ermöglich Ihnen eine bessere Auslastung Ihrer Serversysteme“ ersetzen durch: „Setzten Sie die Hälfte Ihrer Server vor die Tür!“

FAZIT: Nutzen Sie Sprache die Bilder schaffen und vermeiden Sie bildleere Worte!

7) Warum drei Striche genug sind.

Gerne werden wichtige Argumente in Form von Strichaufzählungen dargestellt. Das kann helfen, wichtige Argumente für Ihr Produkt herauszustellen. Allerdings wird das Stilmittel der Aufzählung oft falsch benutzt. Zum einen sollten Strichaufzählung sehr kurz und knapp sein und immer in eine Zeile passen. Außerdem sollten nie mehr als 3 Punkte genutzt werden. Warum? Weil sich der Leser kurz nach dem Lesen zu 80% an alle Punkte erinnern kann. Nutzen sie aber 4 Aufzählungspunkte, erinnern sich nur noch 40% an 3 Punkte und kaum jemand an alle 4. Bei mehr als 4 Punkten erinnern sich nur noch 25% aller Leser an gerade mal  3 Argumente. Je mehr Punkte in der Strichaufzählung desto unübersichtlicher werden die Argumente und desto weniger werden sie beachtet.

FAZIT: Bei Strichaufzählungen nutzen Sie nie mehr als 3 kurze Punkte.

8) Wo Grafiker von Textern was lernen können!

Unser Gehirn braucht beim Lesen Hilfe. Deswegen werden Bücher fast ausschließlich im linksbündigen Flattersatz gedruckt. Die Zacken die durch die Enden der Sätze entstehen, funktionieren wie eine Leselineal. Sie sind eine optische Orientierung. Das gilt nicht nur für die Satzlänge, sondern auch für die Buchstabenhöhe. Deswegen sind Headlines in Großbuchstaben Gift für den Lesefluss. Sie sind schlicht zu glatt und bieten wenig Orientierung. Übrigens es gibt auch eine optimale Zeilenlänge. 45 Zeichen pro Zeile wäre perfekt. Sätze mit 35-60 Zeichen sind prima.

FAZIT: Nutzen Sie den linksbündigen Flattersatz und machen Sie die Zeilen nur 35-60 Zeichen lang

Viel Spaß beim Texten – oder texten lassen!

Rausgeschmissenes Geld?


Wo versickert wertvolles Marketing Budget?
“Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte.“ Das soll Henry Ford vor fast hundert Jahren gesagt haben. Was war sein Problem? Er hatte kaum Möglichkeiten die Reaktion auf seine GeldverschwendungWerbung systematisch zu analysieren. Heute verfügen wir über solche Methoden. An dem Gefühl, ein Teil der Marketing Budgets verschwendet zu haben, hat sich bis heute allerdings wenig geändert.

Im Durchschnitt abonnieren deutsche Arbeitnehmer fünf bis sieben Newsletter. Das war vor zehn Jahren so und hat sich bis zum heutigen Tag nicht nennenswert verändert. Und das obwohl sich die Flut digitaler Angebote in der gleichen Zeit vervielfacht hat. Während einerseits das Informationsvolumen steigt, fällt andererseits die Toleranzgrenze gegenüber Informationsangeboten, die nicht für relevant gehalten werden. So wird zum Beispiel ein Newsletter deutlich schneller abbestellt (und möglicherweise durch einen neuen ersetzt) als noch vor wenigen Jahren. Dieses Verhalten stellt Marketing-Experten vor neue Herausforderungen: Ihre Zielgruppe erwartet, individuell angesprochen zu werden.

Haben Kunden noch vor einigen Jahren stoisch Werbepost weggeworfen, so haben sie in der digitalen Welt Mittel und Wege, sich unerwünschte Werbung vom Hals zu halten. In einer Studie von Forrester Research wird prognostiziert, dass es in den nächsten zwei Jahren vor allem darum gehen wird, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden gezielt einzugehen. Vor diesem Hintergrund sind die weiteren Ergebnisse der Untersuchung ernüchternd: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen braucht mindestens drei Monate, um Erkenntnisse aus Kundenanalysen für die Verbesserung ihrer Arbeitsabläufe und Systeme einzusetzen. Nur 20 Prozent sind überhaupt in der Lage, Botschaften auf Kunden anzupassen. Diese Zahlen sind kaum nachvollziehbar, bedenkt man, dass es heutzutage CRM-Tools, Analysewerkzeuge, Leadmanagement-Plattformen und Marketing Automation-Tools gibt: zu messen, wer, wo, wann, was gemacht hat und darauf zu reagieren, ist kein Problem mehr. Mit diesem Bewusstsein stellt man sich jedoch die Frage: Warum schaffen es viele Firmen immer noch nicht, Kunden individuell zu Käufern zu entwickeln? In unserer täglichen Agenturpraxis finden sich zwei Erklärungen. Erstens: Unternehmen setzen Werkzeuge wie CRM oder Webanalyse gar nicht oder nur behelfsmäßig ein. Zweitens: Betriebe integrieren die technischen Plattformen nicht zu einem großen Ganzen.

Heiße Leads lauwarm bearbeiten
Der wohl häufigste Grund für einen Abbruch eines Leadprozesses ist, dass die generierten Leads zu spät oder gar nicht an den richtigen Bearbeiter weitergereicht werden. Auswertungen aus eigenen Projekten belegen: die Abschlusswahrscheinlichkeit kann (je nach Produkt) bereits nach 24 Stunden um über 25 Prozent sinken. Nach 48 Stunden fällt sie ohne Bearbeitung nicht selten sogar unter 20 Prozent. Viel zu selten finden wir Prozesse vor, die sich mit unbearbeiteten oder fehlgeleiteten Endkundenanfragen beschäftigen. Nicht alleine deswegen ist eine schnelle Nutzung von Vertriebs-Chancen
aus unserer Sicht auch 2013 noch immer das größte Differenzierungspotenzial.

Automatisiert Abmelder generieren
Ein weiterer Aspekt sind die fehlende Bearbeitung von Abmeldern. Abmelderaten zu analysieren und auszuwerten, wird immer noch viel zu wenig eingesetzt. Die Möglichkeiten der Marketing Automation – nutzt man sie richtig – sind enorm. Hier muss man jedoch vorsichtig sein: Prozessgesteuerte Kommunikation kann lästig für den Adressaten sein, wenn man sie nachhaltig falsch ausrichtet. Schlechte Kommunikation, die „automatisiert” durchgeführt wird, wirkt wie ein Mixer in der Jauchegrube! Marketing-Verantwortliche sollten so viel Zeit wie möglich in die Überwachung der Kommunikationsprozesse investieren und somit engmaschig ihre Abmelderaten beobachten.

Ein Loch ist im Eimer!
„Auf einer Messe werden Interessenten in einem Leaderfassungs-Tool erfasst, danach in einem Automations-Tool weiterentwickelt und von dort in ein CRM-System gespielt.” So schön die Theorie klingt, die gängige Praxis sieht leider anders aus: Irgendwo zwischen diesen verschiedenen Prozessen verschwinden häufig relevante Informationen. Gehen wichtige Daten verloren, kann der Interessent nicht angemessen betreut werden. Das klingt völlig banal, ist aber mit Abstand der häufigste und folgenschwerste Fehler bei der technischen Integration verschiedener Marketing-Systeme. Fehlende Informationen sind der häufigste Grund, warum Vertriebsmitarbeiter Leads nicht bearbeiten. Hier helfen klare Übergaberegeln an den Vertrieb, die sich durch Marketing Automation-Systeme (Scoring & Rating) klar definieren lassen.

Und täglich grüßt das Murmeltier
Viel Zeit und Geld gehen verloren, wenn ein einzelner Lead Prozessschritte mehrfach durchläuft. So wird viel zu selten berücksichtigt, welche Ma-terialien oder Angebote dem Interessenten bereits mitgegeben oder zugeschickt wurden. Auch die beste Marketinginformation wird eher eine negative Wirkung erzielen, wenn der Interessent es schon zum dritten Mal erhält. Selbst CRM-Profis können häufig nicht nachvollziehen, welcher Kunde welches Werbemittel zu welchem Zeitpunkt erhalten hat.

Selig sind die Sehenden
Will man seine Prozesse verbessern, muss man zunächst wissen, wo die Probleme sind. Wie lange braucht ein Lead von der ersten Aufnahme des Kontaktwunsches bis zum Rückruf durch den Sales-Beauftragten? Wie viel Prozent der Leads warten noch heute auf diesen Anruf und welche sind das? Wer ist dafür verantwortlich? Der gesamte Leadprozess ist ein kritischer Geschäftsprozess und sollte deshalb über alle Stufen klar dokumentiert und eng überwacht werden, um schnell und präzise auf Fehlentwicklungen reagieren zu können.
Leads fallen nicht vom Himmel und lassen sich im Allgemeinen auch nicht einfach auf einer Messe einsammeln. Sie müssen entwickelt und permanent betreut werden. Dazu bedarf es einer durchdachten Systematik, um aus „kalten Adressen“ Kaufinteressenten und wiederkehrende Kunden aufzubauen. Die anschließende Verteilung der Kontakte an den Vertrieb sollte regelbasiert erfolgen. Vollautomatisierte Prozesse ermöglichen eine starke Beschleunigung, da jeder manuelle Schritt das Risiko einer Prozessverzögerung bis zum Stillstand in sich birgt. Das ist alles andere als einfach und schon gar nicht schnell gemacht. Betrachtet man aber das Ergebnis, lohnt sich die Mühe. Man sieht, was Kommunikation vom ersten Kontakt bis zum besten Leadscore kostet, denn jede Interaktion kann monetär bewertet werden. Wer das konsequent umsetzt, der weiß nach einigen Quartalen wie viel Budget benötigt wird, um den Lead-Trichter zu füllen.
Fazit: 100 Jahre nach Henry Ford braucht niemand mehr für Marketing Geld rauszuschmeißen.“ Man müsste sich nur Fords Prinzipien für das Marketing zu eigen machen. War er nicht der Erfinder des Prozesses in der Fertigung?

2 Euro ins Phrasenschwein!

 

Bildschirmfoto 2013-07-29 um 22.24.22„Wer kein Content Marketing macht, ist bald weg vom Fenster!“
Glaubt man der Fachpresse, ist Werbung tot. Einzig „Themen“ verkaufen noch Produkte. Ein wenig fühle ich mich an das Jahr 2000 erinnert. Eine Sau nach der anderen wird durch das Dorf getrieben. Und jede Welle propagiert das Ende alles „bisherigen“. Schlagworte wie Behavioral Marketing, Inbound Marketing, Marketing Automation, Leadmanagement, Content Marketing, TOFU-Marketing, Lead-Nurturing, Lead-Scoring, Lead Routine, etc…. beherrschen heute die Diskussionen.
Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass die vielen selbsternannten Marketinggurus schon lange nicht mehr bei Kunden waren. Eine aktuelle Studie von 2013 hat ergeben, dass nur ca. 4,8% aller Industrieunternehmen und 3,5% aller Dienstleistungsunternehmen Möglichkeiten anbieten, um eMailadressen auf ihrer Webseite zu hinterlassen. Und das deckt sich mit unserer täglichen Praxis. Sprechen Berater und Presse davon, wie durch modernste Technik Interessenten und Anbieter wundersam zueinander finden, so erleben wir häufig, wie unsere Kunden Werbebriefe kleben. Na gut! Der Vergleich hinkt vielleicht etwas. Aber eines bleibt Fakt: Den Unternehmen bleibt zu wenig Zeit um sich von einem Hypertrend zum anderen zu hangeln. Und wir machen es ihnen wirklich nicht leicht!

Marketing Automation ist die größte Erfindung nach der Entdeckung des Klopapiers. Endlich haben wir die technischen Möglichkeiten für die Königsdisziplin des Marketing geschaffen: Individuelle Kommunikation mit unseren Kunden. Wir können unsere Zielpersonen beobachten, noch besser, kennen lernen, daraus Schlüsse ziehen und sie so für uns gewinnen.  Aber sind wir nicht auf dem besten Wege, unsere Klientel im Bahnhof stehen zu lassen? Ein Großteil der Marketing-Berater verstecken sich hinter Wolken von Anglizismen. Verstehen unsere Kunden das alles? Meine tägliche Praxis bestätigt meine Zweifel. Sie verstehen es nicht! Wenn wir unsere Kunden für die strukturierte Entwicklung von Interessenten zu Kunden begeistern wollen, dann nicht so:
„Marketing Automation ist eine umfangreiche SaaS-Plattform zur Automatisierung von Kundeninteraktionen in einer Multi-Channel-Kommunkation. Marketing Automation optimiert darüber hinaus Ihre Customer Experience mit Hilfe von effizienten Lead Scoring und Lead Rating Funktionalitäten!“

Also, ich stelle jetzt bei uns ein Phrasenschwein auf! Pro Anglizismus: 2 Euro! Ich halte Sie auf dem Laufenden, wie viel zusammen kommt.2euro-300x2922

Crap in, crap out (english)

Marketing automation – sometimes called behavioral marketing or lead management – has moved onto many companies’ radar since the Gartner Group called it a megatrend last year. It seems to be everywhere you look – as long as you’re looking in the IT industry. Yet outside of that little world, you just get a “Huh? What’s that then?” when you mention the subject. What really amazes me is that consulting firms have hijacked the subject – you still don’t hear it much about it from marketing or ad agencies. If you ask students at an advertising or marketing college about it, you just get a blank look as an answer!

That’s nothing short of misguided, in my view. So why are the consulting firms so keen on it? Well, they would be, wouldn’t they? They stand to benefit from advising companies on how to develop new processes. Sounds nice and complicated, too. Analysis of actuals, definition of plans and how to achieve them, set up project groups, develop project plans etc. It reminds me of the British Army 7P motto: “Proper Planning and Preparation Prevents Piss Poor Performance”. This plays right into consulting firms’ hands. Why? Because they can sell lots of lovely man-days, of course! Then they get cracking on processes, set up a lead funnel, throw a bit of content in the top of it and watch the shiny golden leads trickle out of the bottom. Don’t believe me? You’re right – that’s the best way to fail!

What the !@#$ is marketing automation?In fact, marketing automation is nothing new – the basic principles were developed back in the 80s, when it was still called database marketing. As technologies evolved – such as CRM – companies started having a shot at 1:1 marketing. And with the internet, we now have the potential to do much more with behavioral marketing. We can observe our target prospects, get to know them better, align our activity to this knowledge and win them over to our product or service. Marketing automation platforms help us do this because they allow us to monitor and guide our communication across all channels. These technologies are fantastic of course – but there are a couple of things that will never change: ideas and creativity. Bad content is bad content and stupid processes are no different. The coolest marketing automation technology in the world will never turn bad content into hard cash, whereas a brilliant campaign idea may succeed without the technology. It just won’t succeed to the same extent.  Sooner or later, everyone will be using these tools – they’ll have to. Because they’ll be under pressure to get more bang for their marketing buck, understand their customers better, and win them faster and more effectively. But one thing’s for sure: marketing automation won’t ever make them rich if they don’t have any great ideas at the outset.

Oh, and there’s another thing I’d like to get off my chest while I’m at it. It’s amazing how megatrends like marketing automation get the charlatans crawling out of the woodwork. Marketing automation has huge potential if it’s used in the right way. So why doesn’t anyone talk about the risks? Because there aren’t any? Get real. When it’s done badly, process-driven communication can drive the recipient crazy or even make them feel harassed. Bad communication is one thing – but automated bad communication can put people off you for life. Many of us have signed up for email updates or newUltracrappersletters, only to be bombarded with too many messages. And what happens then? We get exasperated, unsubscribe and maybe even write the sender a furious email! And – most importantly – the company has lost a lot of goodwill, maybe even a potential customer. You’d be surprised how many companies in the IT industry use sophisticated marketing automation tools – they trust the technology but they’re still doing it wrong.

Today, more than ever, communication depends on expertise, monitoring and experience. I get the impression that there are more consulting firms and agencies saying they have “many years of experience” in marketing automation than there are installations of the technology. What are these consultants doing? They’re handling very sensitive data, building up target profiles, developing permission concepts – yet most of them don’t even have a data protection specialist in house or under contract. Others are poking clumsily around the central nervous system of the company’s communication – with zero experience in how best to approach the issue.

Here’s a top tip. Before hiring a consultant or service company to help you implement your automation strategy, there are two things you should do:

  1. Get some real references from the service provider and contact them. Try and find out what the provider did at their company and what the scope of the project was. It might have been the addition of a quick Facebook form or an extensive multichannel campaign lasting several months. But the most important thing is to ask how successful the project was!
  2. Make absolutely sure that your company complies with data protection laws. If a service provider is juggling merrily with your data, you should know the legal implications off by heart. If you don’t, you and your consultant will soon find it’s a minefield out there!

And here’s another tip. If you want your marketing automation implementation to succeed, it’s a good idea get your service provider, marketing agency (preferable one specializing in dialog marketing that’s experienced with automation) and your PR agency around a table. Some service providers have a deep understanding of the technology and know exactly how to integrate a marketing automation solution with your existing systems and set up the relevant processes. Your marketing agency will be able to develop campaigns, promotions and ideas and define the follow-up processes. PR can help by developing good content. With marketing automation, it’s really important to get all the actors involved at the same time. If there’s one mistake companies just keep on making, it’s implementing marketing automation in a vacuum without input from the exact people who could make it a success.

I recently met a company whose marketing automation system had been implemented by the company’s sales department. The result was that their end customers were being “automatically” harassed every day to push them to “just buy the product already”. The result? A massive flood of emails with Unsubscribe in the subject line. Needless to say, the company had never even heard of content marketing.

The moral of the story is clear: marketing automation might be great but it can’t defy the laws of physics. If crap goes in, crap comes out!

Best,

Philipp Brüggen

PS: In my view, marketing automation works best when you understand the future needs of a potential customer, which you could glean via social search. But I’ll be looking at that subject in my next blog post. Until then, take a look at this great article on the subject of content marketing.

Ideas for nothing? (english)

Last week I stumbled on an article that really amused me. Not new by any means, but it could have been written yesterday. A guy working at an ad agency decided to get his apartment painted. Nothing unusual there – except the way he went about getting quotes for the work. He decided to get the housepainters to pitch for it.

“Steppmüller Wall Painters and Stucco Plasterers, what can we do for you?“

“Good day, this is Schmid from Düsseldorf. I intend to get my apartment walls painted. I’d like to invite you to a pitch. When can you be here?”

“Pitch? You mean an estimate?”

“No, a pitch, working on spec. You paint a part of the wall for free in advance to demonstrate your knowledge about off-white.”

You’ll find the rest of the story here!

So what do you think? Great idea, isn’t it? But none of us would ever do it. Yet marketing agencies get this type of request every day. We received one ourselves not long ago. It was for a project with a budget of €50,000. Nothing wrong with that – except that there was a restriction. Agency fees couldn’t exceed 10% of that sum. The rest was earmarked for online media costs for a pan-European, big-bang campaign. And for the princely sum of €5000, they wanted strategy development, conceptual work, implementation examples in 4 languages, a media plan, schedule and – last but not least – a detailed prognosis of the results they could expect. But that wasn’t all! They made a part of the €5000 fee dependent on results. If the campaign wasn’t successful, the agency would only be paid half, so €2500. Tempting, eh? Oh, they also said we’d better make sure our presentation was good, because five ROI of 5S programagencies would be pitching against one another.

You might think I’m exaggerating. I only wish I were. Perhaps I should mention the target group too. Companies with five or more employees, across all industries, and the contact person would be different in each case, depending on company size and industry. But they should be “some type of manager”. Right, that’s good to know. And what’s the USP of the product? “It’s faster and saves money.” Aha. Great. And what were they hoping to achieve with this campaign? They didn’t know. “We’ll leave that up to your creativity,” they said. I’m not kidding – that was exactly what the briefing said.

Sometimes I dream of a sort of Wikileaks for briefings. Agencies can enter the briefings they’ve received and vote on the “best” one. But I digress. Briefings – and expectations of what an agency can do – are often absurd. Some of these firms think it doesn’t matter – or it’s not relevant – if they don’t have a coherent business strategy, as long as the ads look cool. Maybe we’re affected by clichés like Mad Men and the rest. Unlike the famous New York agency, we don’t have cigarettes balanced on our bottom lip with a whiskey in one hand and a secretary in the other. So how do ideas, concepts and strategies get developed? Well, Don Draper (the protagonist of Mad Men for those who haven’t seen it) might make time for them after a visit to one of his many lovers, between yet another cigarette and the 6th whiskey of the day. But not too much time; he doesn’t bother with market research, analyses and prognoses. And he looks so cool with his feet up on the table, right? The series might be describing the way ad agencies were in the 60s, but the image has stuck! It bears about as much similarity to the way an agency really works as Baywatch does to the real job of a lifeguard. I think that’s the only explanation for requests like this: “In Q2 we’ll need 1000 qualified leads. Target group is management in midsized companies. Oh, and our budget is limited to $10,000.” There are several like this. I’d be really interested to find out who prepares these pitches. Management, a marketing specialist, sales staff? If not, then who? Any thoughts?

Best,

Philipp Brüggen

PS: By the way, if you’re wondering how to deal with briefings properly, you could do worse than take a look at our briefing form here . We can’t guarantee it’s exhaustive and certainly won’t apply to every project. Nevertheless, it’s a good start and will help you avoid exposure on the blog of some agency owner or other!

PPS: No time to download the form? Then check out these points. These are how we detect that a potential customer has put some thought into the project.

  1. Is the briefing well thought through and – especially – does it provide a clear description of our tasks? This shows us that the customer has spent time on the RFP.
  2. Who takes part in the briefing and the presentation? This indicates how important the project is for the company.
  3. Is the budget realistic? It doesn’t have to be huge, but is an indication of how much experience the customer has with this type of campaign.
  4. The goals may be challenging, but are they achievable? Even difficult projects should have realistic goals.

Does the customer offer to pay a pitch fee? This shows that the customer understands the time and effort involved in a pitch, especially if they want a good idea of what we can do.

Die Sache mit dem ROI.

 

„Marketing muss messbarer werden!“ Also ich kann es nicht mehr hören! Agenturen sind ständig in der Nachweispflicht, ob sich unsere Ideen und Konzepte gerechnet haben. Aber werden damit fast immer alleine gelassen. Hand aufs Herz! Die wenigsten unserer Kunden können Automatisierungstools, Bestellplattformen, CRM und ERP Systeme so verknüpfen, dass ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen Kampagnen und Umsatz hergestellt werden kann. Tools, in denen sichtbar wird, auf welche Aktion ein Kauf zurückging? Fehlanzeige! Auf mehrfache Nachfrage, was denn nun unsere Kampagne gebracht hat, bekommen wir folgende Antworten:

* in 40% der Fälle Achselzucken
* in 30% der Fälle „Gute Idee. Müssen wir mal den Vertrieb fragen!“
* in 20% der Fälle „Dazu müssten wir mal unser CRM mit dem ERP abgleichen. Ist aber gerade keine Zeit“

Nur ca. 10% unserer Kunden können uns mehr oder weniger fundierte Antwort geben. Aber warum ist das so schwierig?

Die Lösung aller Transparenz-Probleme: Marketing Automation! Glaubt man einigen Anbietern, so führt man einfach ihre Lösung ein und schon geht der Himmel auf! Sie werden es ahnen: Das ist natürlich Mumpitz! Verstehen Sie mich nicht falsch. Marketing Automation ist eine segensreich Erfindung. Aber ein ROI purzelt auch nicht aus diesen Tools! Und schon gar nicht automatisch. Denn über eines herrscht immer noch große Unklarheit. 11362548-roi--return-of-invertelment-concept-in-word-tag-cloud-on-white-backgroundWie genau messen wir? Und was? Bisher wurden Marketing Kampagnen oft daran gemessen, wie viele Leads sie produzieren. Das war einfach zu zählen, greift aber immer zu kurz. So gesehen dürfte man sich weder mit klassischer Werbung noch mit PR oder gar Social Media beschäftigen. Mal abgesehen davon, dass man im B2B Investitionsgütermarketing ganze Buying-Center (Fachabteilung, Einkauf, Geschäftsleitung etc.) überzeugen muss. Das dauert Monate oder sogar Jahre. Eine unternehmensweite Storagelösung ist eben kein Impulskauf.

Ich hätte da einen Vorschlag, den wir auch schon ganz praktisch bei unseren Kunden in die Tat umsetzen! Wer sich tatsächlich schon mit Marketing Automatisierung beschäftig kennt die Möglichkeit des Leadscoring & Leadrating. Eine „unglaubliche Erleichterung“ finden die Marketiers. Denn nun lässt sich endlich die Übergabe der Leads an den Vertrieb organisieren! Leads werden so nicht mehr zu früh oder zu spät übergeben! (Soweit die Theorie. In der Praxis sind das eher lange, emotionale und quälende Abstimmungsprozesse, bis das wirklich sitzt!) Wenn man aber Leads vertrieblich bewerten kann, dann kann man auch „JEDE“ Interaktion zu ihren Interessenten oder Kunden monetär bewerten. Auch das ist alles andere als einfach. Und schon gar nicht mal eben schnell gemacht. Aber das Ergebnis lohnt die Mühe. Man sieht, was Kommunikation vom ersten Kontakt bist zum besten Leadscore kostet. Und darüber hinaus auch bei der Kundenentwicklung vom Einmalkunden zum Stammkunden! Und auf einmal bekommt der Leadtrichter Preisschilder! Wer das konsequent umsetzt, der weiß nach einigen Quartalen wie viel Budget benötigt wird, um den Lead-Trichter zu füllen.

Apropos Budget. Schade, dass unsere Kunden uns nicht glauben: Beispielsweise wenn wir ihnen Preise nennen, für Ziele die sie erreichen wollen. Aber irgendwie nachvollziehbar. Das Know-how könnten sie jetzt selber aufbauen. Marketing Automation kann dabei helfen.

Vor fast 100 Jahren soll Henry Ford gesagt haben: „Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte“. Was denken Sie? Was würde Henry Ford heute sagen?

Ihr Philipp Brüggen

PS: Ein weiteres Problem, warum Marketing schwer messbar ist: Es fängt schon damit an, dass oft die Erwartungen an Kampagnen völlig falsch sind. Nicht selten fordert man uns auf, eine Kampagne zu entwickeln, die für Bekanntheit sorgt, eine Einstellungsveränderung hervorruft und Leads generiert. Das wäre als wenn uns ein Fahrlehrer bittet, gleichzeitig vorwärts, seitwärts und rückwärts zu fahren! Eine solche Kampagne gibt es nicht (denn Wege und Mittel sind für diese Ziele vollkommen unterschiedlich!) oder macht nicht das, was der Kunde erwartet. Ein Thema für einen weiteren Blogeintrag!